Die Mysterien des Ewigen Lichtes

Wolfgang P. Rehmert

ISBN 978-3-937568-91-1

11,80 €, spirit Rainbow Verlag, Aachen

Von Logen, Geheimbünden und dem Weg zur Erleuchtung

Das 17. und vor allem das 18. Jahrhundert waren die Bühne für die Gründungen zahlreicher Geheimbünde, Logen und Orden: Freimaurer, Rosenkreuzer und Illuminaten sowie die Führer Graf Saint Germain, Cagliostro und Adam Weishaupt seien hier nur beispielhaft herausgegriffen.

Elemente antiker Mysterienkulte mischten sich mit Okkultismus, echte oder gefälschte antike und mittelalterliche Schriften bildeten die ideologischen Grundlagen dieser Bünde, die auch untergründig in der Strömung der Aufklärung politisch tätig und wirksam waren.

Einige dieser Orden existieren bis heute und finden mit ihren teilweise wirren und nutzlosen, angeblichen Geheimlehren neue Anhänger unter nicht minder verwirrten Sinnsuchern unserer Tage, die in einer vom extremen Materialismus dominierten Welt sich einen individuellen Zugang zu echter Spiritualität und Weisheit erhoffen, den die traditionellen Religionsgemeinschaften ihnen nicht mehr zu bieten scheinen.

Vielfach stellen sich die Angebote solcher Vereinigungen über kurz oder lang als Wahngebilde heraus, die Suchenden bleiben mit ihrer Orientierungslosigkeit zurück – und das nicht selten mit kräftig geplünderten Geldbörsen.

In dem neuen Buch von Wolfgang P. Rehmert “Die Mysterien des Ewigen Lichtes” hat der Ich-Erzähler dieser im 18. Jahrhundert spielenden Geschichte auch schon eine Reihe von Stationen auf dem Weg seiner Suche nach Wahrheit hinter sich, bis er auf die Loge «Lux eterna» trifft.

Zwar umgibt diesen Bund ein gewisser mystischer Nimbus, doch will ihm hier niemand eine Meinung oder ein Weltbild aufzwingen oder gar eine Art Gehirnwäsche an ihm durchführen. Vielmehr werden ihm Wegweiser gegeben, über die ein Urteil sich zu bilden und sich gegebenenfalls danach zu richten ihm jederzeit freigestellt ist. Trotz mancher innerer Widerstände und Schwierigkeiten läßt sich der Suchende darauf ein, und ist am Ende seines Einweihungsweges nicht mehr derselbe, der er am Anfang war. Das Rätsel seines Selbst ist zwar (noch) nicht gelöst, aber ein Weg ist erkannt und schon ein Stück weit gegangen. Es bleibt die Aufgabe, weiterzugehen.

Die in diesem Buch vorgestellte Loge hat es einerseits so nie gegeben, andererseits gab es sie immer und wird sie immer geben, solange sich Menschen auf die Suche nach sich selbst machen. Die Mitgliedschaft in dieser Loge war und ist immer nur eine Zwischenstation, in der wir vom Suchenden zum erkennenden Lenker werden, der, wie der Buddha sagte, “die Zügel in die eigenen Hände genommen hat”.

Es scheint vielleicht oberflächlich so, als ob dieses Buch Antworten bereithielte, aber dieser Eindruck trügt.

Es reflektiert vielmehr Fragen, die der Autor sich selbst gestellt hat. Beim nochmaligen Nachlesen der Texte ergaben sich weitere Fragen, und er hat festgestellt, daß es mehr auf diese Fragen als auf die Antworten des Buches ankommt. Insofern möchte der Autor die Leserinnen und Leser auf die in ihnen aufsteigenden eigenen Fragen aufmerksam machen. Diese Fragen sind allemal wichtiger als jedes Buch.

Das Buch “Die Mysterien des Ewigen Lichtes” wurde nicht gechannelt. Zu seiner Abfassung wurden weder energetisch aufgeladene Tropfen noch Heilsteine herangezogen. Der Autor steht in keinem Kontakt zu irgendwelchen Wesen höherer geistiger Ebenen oder Außerirdischen, kennt keine geheimen Mantras und kein psychologisches Schnellverfahren zum Erreichen eines glücklichen und erfolgreichen Lebens. Er hatte keine Nahtoderfahrung und hat keine Ahnung von Atlantis oder Lemuria, er ist auch nicht im Kartenlegen oder der Astrologie ausgebildet. Wolfgang P. Rehmert verfügt über keine außergewöhnlichen Heilkräfte oder überdurchschnittlichen Geistesfähigkeiten, kennt keine magischen Rituale und seine früheren Leben sind ihm völlig unbekannt. Er hält keine Seminare und kann niemanden in irgendetwas einweihen. Niemand kam zu ihm und ging als Erleuchteter wieder nach Hause. Und vor allem: Er ist kein spiritueller Lehrer. Zwar über Jahrzehnte von wechselnden spirituellen Lehrern begleitet und beeinflußt von geistigen Lehren östlicher und westlicher Tradition, mußte der Autor doch in eigener Arbeit an und in sich selbst seinen eigenen Weg zum inneren Licht finden – eine Arbeit, die keinem ernsthaft Suchenden erspart bleibt oder abgenommen werden kann.

Wie schon in seinem vorangegangenen Buch ”Die Lehren des Meister Hito”, erschienen 2006 im Spirit Rainbow Verlag Aachen, möchte der Autor auch in diesem Buch Gedanken, Einsichten und Erfahrungen vermitteln, die Suchenden auf ihrem Weg zum geistigen Erwachen undogmatische Wegweiser und Hilfen sein können.

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